Band II

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Josefs Brunhubers Hofmark Holzolling

Sepp Hatzl und Katja Klee - AK Geschichte

 

Es war ein Glücksfall, dass der Nachlass des Lehrers und Heimatforschers Josef Brunhuber an den Leitzachtalverein gelangte. Brunhuber, zeitgenössisch als "Chronist des Leitzachtales" bezeichnet, ist heute fast vergessen. Das gilt auch für sein umfassendes Werk "Hofmark Holzolling", das 1910 erschien. Ausgehend von der Urgeschichte über Landschaft und Klima untersuchte Brunhuber die politischen, kirchlichen, rechtlichen und familiengeschichtlichen Verhältnisse einer einzelnen überschaubaren Region durch die Jahrhunderte, wobei er stets auch die nähere und weitere Umgebung und die großen historischen Ereignisse im Blick behielt.

Brunhuber plante eine zweite erweiterte Auflage des Buches. Sein Handexemplar der „Hofmark“, das mit zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen und Bildern versehen ist, wurde jüngst im Archiv des Leitzachtalvereins entdeckt und diente als Grundlage für die vorliegende Neuauflage. Das Ergebnis ist ein Werk, das weit über die Grenzen der ehemaligen Hofmark Holzolling hinaus reicht und eine einzigartige Heimat- und Kulturgeschichte des unteren Leitzachtales bietet.

 

283 Seiten, Ortsregister, Abbildungsverzeichnis, SW-Bilder

ISBN-Nr. 3-937425-01-2

erschienen 2003, Herausgeber Gemeinde Weyarn